Apfelblütenstecher


Wissenschaftl. Bezeichnung:
Anthonomus pomorum
© DLR

Art:
Schädlinge

Allgemeine Bedeutung:
Regional zunehmend

Schadbild:
Reifefraß an Knospen, dann Eiablage in geschlossene Blüten. Befressen der Blütenbasis durch die Larven. Blütenknospen öffnen sich nicht, Knospen sind braun verfärbt.

Biologie:
Eiablage ab Mitte März. Das Weibchen legt ca. 25 Eier, in jede Knospe nur ein Ei. 4-12 Tage nach der Eiablage schlüpfen die Larven, welche sich nach 3 Wochen verpuppen. Das Puppenstadium dauert ca. 10 Tage.

Bei Temperaturen über 10°C Verlassen des Winterquartiers, 1-3 Wochen Reifungsfrass an Blüten. Nach Beendigung des Reifungsfrasses erfolgt die Paarung und anschließend die Eiablage in die Blüten. Nach einer Woche schlüpfen die Larven, welche an der Blütenbasis fressen. Die Verpuppung findet in der Knospe statt, Schlupf der Käfer 2 bis 3 Wochen später. Käfer hinterlassen Fraßstellen am Laub.

Bekämpfung:
Der Befall kann über eine Klopfprobe festgestellt werden. Im ökologischen Anbau ist die zu
tolerierende Schadschwelle 5 bis 10 Käfer/
100 Äste), insbesondere bei schwachem Blütenansatz.
Bei starkem Blütenansatz ist der Schaden im hausgarten in der Regel so unbedeutend, dass auf eine Bekämpfung verzichtet werden kann.

http://www.pflanzenschutz-hausgarten.de

Beratung:
Gartenakademie

Bilder:








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