Pflanzung eines Baumes

Ein neues Familienmitglied zieht in den Garten ein! Ein Baum im Garten soll die Hausbewohner auf Jahrzehnte hinaus begleiten und erfreuen. Grund genug, sich Gedanken über einen möglichst guten Start des Lebewesens Baum in seinem neuen Zuhause zu machen!

In der Baumschule wurde das Gehölz (Hochstamm, Großstrauch, Solitär) über viele Jahre gepflegt und formiert. Nach dem Kauf liegt das Wohlergehen des Baumes nicht mehr in deren Hand, doch stehen viele Baumschulen ihren Kunden auch nach der Pflanzung noch mit Rat und Tat zur Seite, um ein problemloses Anwachsen zu ermöglichen.

Eine gute fachliche Beratung bei der Auswahl des Baumes ist unerlässlich, um zu gewährleisten, dass die Ansprüche der Pflanze mit den tatsächlichen Bedingungen am späteren Standort übereinstimmen. Damit ist schon mal die größte Hürde genommen!

Ist dann der passende Baum in der richtigen Größe gefunden, steht dem Gartenglück nichts mehr im Wege.

Pflanzzeit:

Ganz wichtig: Die Pflanzzeit für Gehölze liegt in ihrer Ruhephase!

Sie beginnt mit dem Abwurf der Blätter (Ende Oktober, Anfang November) und endet, wenn die Bäume in der Natur wieder grün werden (meistens Ende April). Das gilt besonders auch für immergrüne Sträucher und Bäume. Ob es zwischendurch Fröste gibt, tut nichts zur Sache, solange der Boden bearbeitbar ist, kann gepflanzt werden.

Die Praxis des Gehölzverkaufs in den Baumschulen sieht jedoch oft völlig anders aus. Nach den ersten Frösten im Verlauf des Novembers werden von den Gartenbesitzern fast keine Gehölze mehr gekauft und gepflanzt. Erst beginnend mit Schönwetterperioden in der zweiten Märzhälfte bis Mitte April, setzt ein Ansturm auf die Baumschulen ein, der dazu führt, dass in dieser kurzen Frühjahrsperiode der bei weitem größte Teil des Gehölzumsatzes getätigt wird. Dieser Umstand hat zwei wichtige Nachteile:

· Die Baumschulen sind im Frühjahr mit einer deutlichen Arbeitsspitze konfrontiert (zu wenig Zeit für die Beratung).

· Die Frühjahrspflanzung führt zu schlechteren Anwachsergebnissen als die Herbstpflanzung.


Der Herbst ist deshalb die weitaus bessere Pflanzzeit!

Während frostfreier Phasen im Winter findet schon ein Wurzelwachstum statt, und der Baum kann sich gut an seinem neuen Standort etablieren, ohne mit dem Austrieb und der Versorgung von Blättern beschäftigt zu sein. Er profitiert von den Winterniederschlägen und besserem Bodenschluss um den Ballen. Im Frühjahr gepflanzte Bäume haben oft Probleme mit früh einsetzender Hitze und Trockenheit.

Eine Ausnahme davon bilden wärmeliebende, mediterrane Pflanzen, wie z.B. Lagerstroemia oder Feigen. Sie vertragen es nicht so gut, in die kalte nasse Herbsterde gepflanzt zu werden und haben lieber eine warme Vegetationsperiode Zeit zum Anwachsen, bevor es kalt wird.

Alle Neupflanzungen müssen natürlich in den ersten Jahren gewässert werden! Ohne Starthilfe übersteht auch die trockenheitsverträglichste Pflanze den ersten Sommer nicht! Erst wenn das Wurzelsystem ausreichend groß ist, können sich die Pflanzen selbst versorgen.

Transport und Anlieferung:

Die Verladung und die Fahrt können für Gehölze gefährlich sein! Bitte achten Sie darauf, dass der Stamm beim Laden auf den Hänger oder Transporter nicht verletzt wird. Er sollte, wenn er z.B. an einer Kante aufliegt, immer mit einer Decke oder einem Jutesack umwickelt werden. Beschädigungen der Rinde können zu Eintrittspforten für Pilzkrankheiten werden und für bleibende Schäden verantwortlich sein. Kleine Schrammen überwallt der Baum schnell wieder mit Rinde, aber sie sind oft ein Leben lang sichtbar.

Immergrüne (oder noch im Laub stehende) Gehölze müssen beim Transport auf offenen Fahrzeugen abgedeckt werden, damit der Fahrtwind sie nicht austrocknet und somit entlaubt!

Bricht ein kleiner Ast ab, kann er einfach sauber abgeschnitten werden, ohne dass ein bleibender Schaden entsteht. Für den Hausgarten werden meist jüngere Baum gewählt, deren Krone sich erst im Lauf der Zeit aufbaut. Bei vielen Bäumen erfolgt schon in der Baumschule ein Pflanzschnitt, bei dem die Krone um bis zu ein Drittel eingekürzt wird.

Bodenvorbereitung und Pflanzung:

Die Bodenvorbereitung und die tiefgründige Lockerung sind der wichtigste Schritt bei der Pflanzung. Jetzt ist die Gelegenheit, Ihrem Baum einen optimalen Start zu ermöglichen. Wer sich hier Arbeit spart, kann sie später nicht mehr nachholen!

Frisch gepflanzte Gehölze erreichen ihr optimales Wurzelwachstum nur in einem gut durchlüfteten Boden. Eventuelle Bodenverdichtungen, wie sie auf Baustellen entstehen, müssen aufgebrochen werden. Die Pflanzgrube muss so gegraben werden, dass sie um ein vielfaches größer als der Ballen oder Container des zu pflanzenden Gehölzes ist - mindesten 1,5mal so groß!

Wenn Sie prüfen wollen, ob noch Verdichtungen bestehen, können Sie das Pflanzloch einmal mit Wasser befüllen, und beobachten, wie schnell es versickert. Läuft es ab, ist alles gut. Bleibt es dagegen lange stehen, muss noch tiefer gelockert und gegraben werden!

Die Pflanzerde kann mit gut verrottetem Kompost verbessert werden, der untergemischt, aber nicht tiefer als 30-40 cm eingebracht werden darf.

Steht der (vorher gut gewässerte) Ballen nun auf der richtigen Höhe im Pflanzloch, kann es wieder mit Erde bzw. Substrat befüllt werden. Hier ist es ganz besonders wichtig, darauf zu achten, dass die Pflanze nicht tiefer eingegraben wird, als sie vorher in der Erde oder im Topf stand. Bei veredelten Gehölzen muss die Veredlungsstelle zu sehen sein. Wird der Baum zu tief eingegraben und bis zum Hals verbuddelt, ist das meist schon sein Todesurteil!

Beim Füllen des Pflanzloches kann schon eine kleine Mulde gebildet werden, so dass ein Gießrand entsteht. Der sorgt dafür, dass das das Wasser beim Gießen nicht irgendwo hin läuft, sondern gezielt im Wurzelbereich versickert.

Gehölze ab einer Größe von 1,50m sollten mit mindestens einem Pfahl befestigt werden, Hochstammbäume bekommen ein „Dreibein“, an dem sie angebunden werden. Das verhindert, dass der Baum in Schieflage gerät und gerade gebildete Feinwurzeln durch Hin-und Herschaukeln im Wind abreißen. Damit keine Wurzeln verletzt werden, wird der Pfosten vor dem Pflanzen in die Grube eingeschlagen, ca. 30 cm tief in den Boden. Er muss so lang sein, dass er knapp unterhalb des Kronenansatzes endet. Einzelne Pfosten können auch schräg neben den Ballen eingeschlagen werden.

Zum Anbinden verwenden Sie bitte einen Strick aus Kokos- oder Hanffasern. Diese verrotten mit der Zeit und passen sich dem zunehmenden Wachstum des Baumes an. Kunststoffschnüre oder Drähte können sich in die Rinde einschnüren und dort zu Druckstellen und Verletzungen führen.

Nach der Pflanzung:

Ist die Pflanzgrube wieder mit Erde gefüllt, wird diese gut angedrückt oder leicht angetreten, um Hohlräume zu schließen und um für einen sicheren Stand zu sorgen. Übrig gebliebene Erde lässt sich prima zum Formen eines Gießrandes verwenden.

Das Angießen nach der Pflanzung sorgt ebenfalls für einen guten „Bodenschluss“ und spült die Erde dicht an die Wurzeln, so dass sie sich richtig miteinander verbinden können.

Um den offenen Boden der Baumscheibe vor dem Austrocknen und Verschlämmen zu schützen, können sie ihn mit einer Mulchschicht aus Rindenhumus bedecken, im Frühling ist eigener Kompost und im Sommer Grasschnitt eine gute Wahl.

Hochstammbäume, deren Stämme nicht durch Zweige und Astwerk vor Sonneneinstrahlung geschützt sind, sind in den ersten Jahren dankbar für einen Stammschutz. Der kann aus einer Schilfrohrmatte oder aus weißer Spezialfarbe bestehen, und verhindert, dass die Stämme bei großer Hitze im Sommer oder bei starken Temperaturschwankungen im Winter aufreißen. Diese Schutzmaßnahme lohnt sich sehr, nichts wäre ärgerlicher, als wenn der frisch gepflanzte Baum in den ersten Jahren schon irreparable Schäden erleidet!

Wird ihr Garten häufiger von Rehen oder Kaninchen besucht, oder pflanzen Sie in einer Streuobstwiese, ist auch ein Verbißschutz sehr zu empfehlen. Zarte Baumrinde ist ein beliebter Winterleckerbissen!

Alles richtig gemacht:
Ein neues Familienmitglied zieht in den Garten ein! Ein Baum im Garten soll die Hausbewohner auf Jahrzehnte hinaus begleiten und erfreuen. Grund genug, sich Gedanken über einen möglichst guten Start des Lebewesens Baum in seinem neuen Zuhause zu machen!

In der Baumschule wurde das Gehölz (Hochstamm, Großstrauch, Solitär) über viele Jahre gepflegt und formiert. Nach dem Kauf liegt das Wohlergehen des Baumes nicht mehr in deren Hand, doch stehen viele Baumschulen ihren Kunden auch nach der Pflanzung noch mit Rat und Tat zur Seite, um ein problemloses Anwachsen zu ermöglichen.

Eine gute fachliche Beratung bei der Auswahl des Baumes ist unerlässlich, um zu gewährleisten, dass die Ansprüche der Pflanze mit den tatsächlichen Bedingungen am späteren Standort übereinstimmen. Damit ist schon mal die größte Hürde genommen!

Ist dann der passende Baum in der richtigen Größe gefunden, steht dem Gartenglück nichts mehr im Wege.

Pflanzzeit:

Ganz wichtig: Die Pflanzzeit für Gehölze liegt in ihrer Ruhephase!

Sie beginnt mit dem Abwurf der Blätter (Ende Oktober, Anfang November) und endet, wenn die Bäume in der Natur wieder grün werden (meistens Ende April). Das gilt besonders auch für immergrüne Sträucher und Bäume. Ob es zwischendurch Fröste gibt, tut nichts zur Sache, solange der Boden bearbeitbar ist, kann gepflanzt werden.

Die Praxis des Gehölzverkaufs in den Baumschulen sieht jedoch oft völlig anders aus. Nach den ersten Frösten im Verlauf des Novembers werden von den Gartenbesitzern fast keine Gehölze mehr gekauft und gepflanzt. Erst beginnend mit Schönwetterperioden in der zweiten Märzhälfte bis Mitte April, setzt ein Ansturm auf die Baumschulen ein, der dazu führt, dass in dieser kurzen Frühjahrsperiode der bei weitem größte Teil des Gehölzumsatzes getätigt wird. Dieser Umstand hat zwei wichtige Nachteile:

· Die Baumschulen sind im Frühjahr mit einer deutlichen Arbeitsspitze konfrontiert (zu wenig Zeit für die Beratung).

· Die Frühjahrspflanzung führt zu schlechteren Anwachsergebnissen als die Herbstpflanzung.


Der Herbst ist deshalb die weitaus bessere Pflanzzeit!

Während frostfreier Phasen im Winter findet schon ein Wurzelwachstum statt, und der Baum kann sich gut an seinem neuen Standort etablieren, ohne mit dem Austrieb und der Versorgung von Blättern beschäftigt zu sein. Er profitiert von den Winterniederschlägen und besserem Bodenschluss um den Ballen. Im Frühjahr gepflanzte Bäume haben oft Probleme mit früh einsetzender Hitze und Trockenheit.

Eine Ausnahme davon bilden wärmeliebende, mediterrane Pflanzen, wie z.B. Lagerstroemia oder Feigen. Sie vertragen es nicht so gut, in die kalte nasse Herbsterde gepflanzt zu werden und haben lieber eine warme Vegetationsperiode Zeit zum Anwachsen, bevor es kalt wird.

Alle Neupflanzungen müssen natürlich in den ersten Jahren gewässert werden! Ohne Starthilfe übersteht auch die trockenheitsverträglichste Pflanze den ersten Sommer nicht! Erst wenn das Wurzelsystem ausreichend groß ist, können sich die Pflanzen selbst versorgen.

Transport und Anlieferung:

Die Verladung und die Fahrt können für Gehölze gefährlich sein! Bitte achten Sie darauf, dass der Stamm beim Laden auf den Hänger oder Transporter nicht verletzt wird. Er sollte, wenn er z.B. an einer Kante aufliegt, immer mit einer Decke oder einem Jutesack umwickelt werden. Beschädigungen der Rinde können zu Eintrittspforten für Pilzkrankheiten werden und für bleibende Schäden verantwortlich sein. Kleine Schrammen überwallt der Baum schnell wieder mit Rinde, aber sie sind oft ein Leben lang sichtbar.

Immergrüne (oder noch im Laub stehende) Gehölze müssen beim Transport auf offenen Fahrzeugen abgedeckt werden, damit der Fahrtwind sie nicht austrocknet und somit entlaubt!

Bricht ein kleiner Ast ab, kann er einfach sauber abgeschnitten werden, ohne dass ein bleibender Schaden entsteht. Für den Hausgarten werden meist jüngere Baum gewählt, deren Krone sich erst im Lauf der Zeit aufbaut. Bei vielen Bäumen erfolgt schon in der Baumschule ein Pflanzschnitt, bei dem die Krone um bis zu ein Drittel eingekürzt wird.

Bodenvorbereitung und Pflanzung:

Die Bodenvorbereitung und die tiefgründige Lockerung sind der wichtigste Schritt bei der Pflanzung. Jetzt ist die Gelegenheit, Ihrem Baum einen optimalen Start zu ermöglichen. Wer sich hier Arbeit spart, kann sie später nicht mehr nachholen!

Frisch gepflanzte Gehölze erreichen ihr optimales Wurzelwachstum nur in einem gut durchlüfteten Boden. Eventuelle Bodenverdichtungen, wie sie auf Baustellen entstehen, müssen aufgebrochen werden. Die Pflanzgrube muss so gegraben werden, dass sie um ein vielfaches größer als der Ballen oder Container des zu pflanzenden Gehölzes ist - mindesten 1,5mal so groß!

Wenn Sie prüfen wollen, ob noch Verdichtungen bestehen, können Sie das Pflanzloch einmal mit Wasser befüllen, und beobachten, wie schnell es versickert. Läuft es ab, ist alles gut. Bleibt es dagegen lange stehen, muss noch tiefer gelockert und gegraben werden!

Die Pflanzerde kann mit gut verrottetem Kompost verbessert werden, der untergemischt, aber nicht tiefer als 30-40 cm eingebracht werden darf.

Steht der (vorher gut gewässerte) Ballen nun auf der richtigen Höhe im Pflanzloch, kann es wieder mit Erde bzw. Substrat befüllt werden. Hier ist es ganz besonders wichtig, darauf zu achten, dass die Pflanze nicht tiefer eingegraben wird, als sie vorher in der Erde oder im Topf stand. Bei veredelten Gehölzen muss die Veredlungsstelle zu sehen sein. Wird der Baum zu tief eingegraben und bis zum Hals verbuddelt, ist das meist schon sein Todesurteil!

Beim Füllen des Pflanzloches kann schon eine kleine Mulde gebildet werden, so dass ein Gießrand entsteht. Der sorgt dafür, dass das das Wasser beim Gießen nicht irgendwo hin läuft, sondern gezielt im Wurzelbereich versickert.

Gehölze ab einer Größe von 1,50m sollten mit mindestens einem Pfahl befestigt werden, Hochstammbäume bekommen ein „Dreibein“, an dem sie angebunden werden. Das verhindert, dass der Baum in Schieflage gerät und gerade gebildete Feinwurzeln durch Hin-und Herschaukeln im Wind abreißen. Damit keine Wurzeln verletzt werden, wird der Pfosten vor dem Pflanzen in die Grube eingeschlagen, ca. 30 cm tief in den Boden. Er muss so lang sein, dass er knapp unterhalb des Kronenansatzes endet. Einzelne Pfosten können auch schräg neben den Ballen eingeschlagen werden.

Zum Anbinden verwenden Sie bitte einen Strick aus Kokos- oder Hanffasern. Diese verrotten mit der Zeit und passen sich dem zunehmenden Wachstum des Baumes an. Kunststoffschnüre oder Drähte können sich in die Rinde einschnüren und dort zu Druckstellen und Verletzungen führen.

Nach der Pflanzung:

Ist die Pflanzgrube wieder mit Erde gefüllt, wird diese gut angedrückt oder leicht angetreten, um Hohlräume zu schließen und um für einen sicheren Stand zu sorgen. Übrig gebliebene Erde lässt sich prima zum Formen eines Gießrandes verwenden.

Das Angießen nach der Pflanzung sorgt ebenfalls für einen guten „Bodenschluss“ und spült die Erde dicht an die Wurzeln, so dass sie sich richtig miteinander verbinden können.

Um den offenen Boden der Baumscheibe vor dem Austrocknen und Verschlämmen zu schützen, können sie ihn mit einer Mulchschicht aus Rindenhumus bedecken, im Frühling ist eigener Kompost und im Sommer Grasschnitt eine gute Wahl.

Hochstammbäume, deren Stämme nicht durch Zweige und Astwerk vor Sonneneinstrahlung geschützt sind, sind in den ersten Jahren dankbar für einen Stammschutz. Der kann aus einer Schilfrohrmatte oder aus weißer Spezialfarbe bestehen, und verhindert, dass die Stämme bei großer Hitze im Sommer oder bei starken Temperaturschwankungen im Winter aufreißen. Diese Schutzmaßnahme lohnt sich sehr, nichts wäre ärgerlicher, als wenn der frisch gepflanzte Baum in den ersten Jahren schon irreparable Schäden erleidet!

Wird ihr Garten häufiger von Rehen oder Kaninchen besucht, oder pflanzen Sie in einer Streuobstwiese, ist auch ein Verbißschutz sehr zu empfehlen. Zarte Baumrinde ist ein beliebter Winterleckerbissen!

Alles richtig gemacht:
Ein neues Familienmitglied zieht in den Garten ein! Ein Baum im Garten soll die Hausbewohner auf Jahrzehnte hinaus begleiten und erfreuen. Grund genug, sich Gedanken über einen möglichst guten Start des Lebewesens Baum in seinem neuen Zuhause zu machen!
In der Baumschule wurde das Gehölz (Hochstamm, Großstrauch, Solitär) über viele Jahre gepflegt und formiert. Nach dem Kauf liegt das Wohlergehen des Baumes nicht mehr in deren Hand, doch stehen viele Baumschulen ihren Kunden auch nach der Pflanzung noch mit Rat und Tat zur Seite, um ein problemloses Anwachsen zu ermöglichen.

Eine gute fachliche Beratung bei der Auswahl des Baumes ist unerlässlich, um zu gewährleisten, dass die Ansprüche der Pflanze mit den tatsächlichen Bedingungen am späteren Standort übereinstimmen. Damit ist schon mal die größte Hürde genommen!

Ist dann der passende Baum in der richtigen Größe gefunden, steht dem Gartenglück nichts mehr im Wege.

Pflanzzeit:

Ganz wichtig: Die Pflanzzeit für Gehölze liegt in ihrer Ruhephase!

Sie beginnt mit dem Abwurf der Blätter (Ende Oktober, Anfang November) und endet, wenn die Bäume in der Natur wieder grün werden (meistens Ende April). Das gilt besonders auch für immergrüne Sträucher und Bäume. Ob es zwischendurch Fröste gibt, tut nichts zur Sache, solange der Boden bearbeitbar ist, kann gepflanzt werden.

Die Praxis des Gehölzverkaufs in den Baumschulen sieht jedoch oft völlig anders aus. Nach den ersten Frösten im Verlauf des Novembers werden von den Gartenbesitzern fast keine Gehölze mehr gekauft und gepflanzt. Erst beginnend mit Schönwetterperioden in der zweiten Märzhälfte bis Mitte April, setzt ein Ansturm auf die Baumschulen ein, der dazu führt, dass in dieser kurzen Frühjahrsperiode der bei weitem größte Teil des Gehölzumsatzes getätigt wird. Dieser Umstand hat zwei wichtige Nachteile:

· Die Baumschulen sind im Frühjahr mit einer deutlichen Arbeitsspitze konfrontiert (zu wenig Zeit für die Beratung).

· Die Frühjahrspflanzung führt zu schlechteren Anwachsergebnissen als die Herbstpflanzung.


Der Herbst ist deshalb die weitaus bessere Pflanzzeit!

Während frostfreier Phasen im Winter findet schon ein Wurzelwachstum statt, und der Baum kann sich gut an seinem neuen Standort etablieren, ohne mit dem Austrieb und der Versorgung von Blättern beschäftigt zu sein. Er profitiert von den Winterniederschlägen und besserem Bodenschluss um den Ballen. Im Frühjahr gepflanzte Bäume haben oft Probleme mit früh einsetzender Hitze und Trockenheit.

Eine Ausnahme davon bilden wärmeliebende, mediterrane Pflanzen, wie z.B. Lagerstroemia oder Feigen. Sie vertragen es nicht so gut, in die kalte nasse Herbsterde gepflanzt zu werden und haben lieber eine warme Vegetationsperiode Zeit zum Anwachsen, bevor es kalt wird.

Alle Neupflanzungen müssen natürlich in den ersten Jahren gewässert werden! Ohne Starthilfe übersteht auch die trockenheitsverträglichste Pflanze den ersten Sommer nicht! Erst wenn das Wurzelsystem ausreichend groß ist, können sich die Pflanzen selbst versorgen.

Transport und Anlieferung:

Die Verladung und die Fahrt können für Gehölze gefährlich sein! Bitte achten Sie darauf, dass der Stamm beim Laden auf den Hänger oder Transporter nicht verletzt wird. Er sollte, wenn er z.B. an einer Kante aufliegt, immer mit einer Decke oder einem Jutesack umwickelt werden. Beschädigungen der Rinde können zu Eintrittspforten für Pilzkrankheiten werden und für bleibende Schäden verantwortlich sein. Kleine Schrammen überwallt der Baum schnell wieder mit Rinde, aber sie sind oft ein Leben lang sichtbar.

Immergrüne (oder noch im Laub stehende) Gehölze müssen beim Transport auf offenen Fahrzeugen abgedeckt werden, damit der Fahrtwind sie nicht austrocknet und somit entlaubt!

Bricht ein kleiner Ast ab, kann er einfach sauber abgeschnitten werden, ohne dass ein bleibender Schaden entsteht. Für den Hausgarten werden meist jüngere Baum gewählt, deren Krone sich erst im Lauf der Zeit aufbaut. Bei vielen Bäumen erfolgt schon in der Baumschule ein Pflanzschnitt, bei dem die Krone um bis zu ein Drittel eingekürzt wird.

Bodenvorbereitung und Pflanzung:

Die Bodenvorbereitung und die tiefgründige Lockerung sind der wichtigste Schritt bei der Pflanzung. Jetzt ist die Gelegenheit, Ihrem Baum einen optimalen Start zu ermöglichen. Wer sich hier Arbeit spart, kann sie später nicht mehr nachholen!

Frisch gepflanzte Gehölze erreichen ihr optimales Wurzelwachstum nur in einem gut durchlüfteten Boden. Eventuelle Bodenverdichtungen, wie sie auf Baustellen entstehen, müssen aufgebrochen werden. Die Pflanzgrube muss so gegraben werden, dass sie um ein vielfaches größer als der Ballen oder Container des zu pflanzenden Gehölzes ist - mindesten 1,5mal so groß!

Wenn Sie prüfen wollen, ob noch Verdichtungen bestehen, können Sie das Pflanzloch einmal mit Wasser befüllen, und beobachten, wie schnell es versickert. Läuft es ab, ist alles gut. Bleibt es dagegen lange stehen, muss noch tiefer gelockert und gegraben werden!

Die Pflanzerde kann mit gut verrottetem Kompost verbessert werden, der untergemischt, aber nicht tiefer als 30-40 cm eingebracht werden darf.

Steht der (vorher gut gewässerte) Ballen nun auf der richtigen Höhe im Pflanzloch, kann es wieder mit Erde bzw. Substrat befüllt werden. Hier ist es ganz besonders wichtig, darauf zu achten, dass die Pflanze nicht tiefer eingegraben wird, als sie vorher in der Erde oder im Topf stand. Bei veredelten Gehölzen muss die Veredlungsstelle zu sehen sein. Wird der Baum zu tief eingegraben und bis zum Hals verbuddelt, ist das meist schon sein Todesurteil!

Beim Füllen des Pflanzloches kann schon eine kleine Mulde gebildet werden, so dass ein Gießrand entsteht. Der sorgt dafür, dass das das Wasser beim Gießen nicht irgendwo hin läuft, sondern gezielt im Wurzelbereich versickert.

Gehölze ab einer Größe von 1,50m sollten mit mindestens einem Pfahl befestigt werden, Hochstammbäume bekommen ein „Dreibein“, an dem sie angebunden werden. Das verhindert, dass der Baum in Schieflage gerät und gerade gebildete Feinwurzeln durch Hin-und Herschaukeln im Wind abreißen. Damit keine Wurzeln verletzt werden, wird der Pfosten vor dem Pflanzen in die Grube eingeschlagen, ca. 30 cm tief in den Boden. Er muss so lang sein, dass er knapp unterhalb des Kronenansatzes endet. Einzelne Pfosten können auch schräg neben den Ballen eingeschlagen werden.

Zum Anbinden verwenden Sie bitte einen Strick aus Kokos- oder Hanffasern. Diese verrotten mit der Zeit und passen sich dem zunehmenden Wachstum des Baumes an. Kunststoffschnüre oder Drähte können sich in die Rinde einschnüren und dort zu Druckstellen und Verletzungen führen.

Nach der Pflanzung:

Ist die Pflanzgrube wieder mit Erde gefüllt, wird diese gut angedrückt oder leicht angetreten, um Hohlräume zu schließen und um für einen sicheren Stand zu sorgen. Übrig gebliebene Erde lässt sich prima zum Formen eines Gießrandes verwenden.

Das Angießen nach der Pflanzung sorgt ebenfalls für einen guten „Bodenschluss“ und spült die Erde dicht an die Wurzeln, so dass sie sich richtig miteinander verbinden können.

Um den offenen Boden der Baumscheibe vor dem Austrocknen und Verschlämmen zu schützen, können sie ihn mit einer Mulchschicht aus Rindenhumus bedecken, im Frühling ist eigener Kompost und im Sommer Grasschnitt eine gute Wahl.

Hochstammbäume, deren Stämme nicht durch Zweige und Astwerk vor Sonneneinstrahlung geschützt sind, sind in den ersten Jahren dankbar für einen Stammschutz. Der kann aus einer Schilfrohrmatte oder aus weißer Spezialfarbe bestehen, und verhindert, dass die Stämme bei großer Hitze im Sommer oder bei starken Temperaturschwankungen im Winter aufreißen. Diese Schutzmaßnahme lohnt sich sehr, nichts wäre ärgerlicher, als wenn der frisch gepflanzte Baum in den ersten Jahren schon irreparable Schäden erleidet!

Wird ihr Garten häufiger von Rehen oder Kaninchen besucht, oder pflanzen Sie in einer Streuobstwiese, ist auch ein Verbißschutz sehr zu empfehlen. Zarte Baumrinde ist ein beliebter Winterleckerbissen!

Alles richtig gemacht:
Große Pflanzgrube, Verbißschutz, DreibeinGießrand aus Kunststoff und weißer Stammschutz

Nun steht Ihr Baum an Ort und Stelle und wird Sie dort hoffentlich viele Jahre erfreuen!

Ein neues Familienmitglied zieht in den Garten ein! Ein Baum im Garten soll die Hausbewohner auf Jahrzehnte hinaus begleiten und erfreuen. Grund genug, sich Gedanken über einen möglichst guten Start des Lebewesens Baum in seinem neuen Zuhause zu machen!
In der Baumschule wurde das Gehölz (Hochstamm, Großstrauch, Solitär) über viele Jahre gepflegt und formiert. Nach dem Kauf liegt das Wohlergehen des Baumes nicht mehr in deren Hand, doch stehen viele Baumschulen ihren Kunden auch nach der Pflanzung noch mit Rat und Tat zur Seite, um ein problemloses Anwachsen zu ermöglichen.

Eine gute fachliche Beratung bei der Auswahl des Baumes ist unerlässlich, um zu gewährleisten, dass die Ansprüche der Pflanze mit den tatsächlichen Bedingungen am späteren Standort übereinstimmen. Damit ist schon mal die größte Hürde genommen!

Ist dann der passende Baum in der richtigen Größe gefunden, steht dem Gartenglück nichts mehr im Wege.

Pflanzzeit:

Ganz wichtig: Die Pflanzzeit für Gehölze liegt in ihrer Ruhephase!

Sie beginnt mit dem Abwurf der Blätter (Ende Oktober, Anfang November) und endet, wenn die Bäume in der Natur wieder grün werden (meistens Ende April). Das gilt besonders auch für immergrüne Sträucher und Bäume. Ob es zwischendurch Fröste gibt, tut nichts zur Sache, solange der Boden bearbeitbar ist, kann gepflanzt werden.

Die Praxis des Gehölzverkaufs in den Baumschulen sieht jedoch oft völlig anders aus. Nach den ersten Frösten im Verlauf des Novembers werden von den Gartenbesitzern fast keine Gehölze mehr gekauft und gepflanzt. Erst beginnend mit Schönwetterperioden in der zweiten Märzhälfte bis Mitte April, setzt ein Ansturm auf die Baumschulen ein, der dazu führt, dass in dieser kurzen Frühjahrsperiode der bei weitem größte Teil des Gehölzumsatzes getätigt wird. Dieser Umstand hat zwei wichtige Nachteile:

· Die Baumschulen sind im Frühjahr mit einer deutlichen Arbeitsspitze konfrontiert (zu wenig Zeit für die Beratung).

· Die Frühjahrspflanzung führt zu schlechteren Anwachsergebnissen als die Herbstpflanzung.


Der Herbst ist deshalb die weitaus bessere Pflanzzeit!

Während frostfreier Phasen im Winter findet schon ein Wurzelwachstum statt, und der Baum kann sich gut an seinem neuen Standort etablieren, ohne mit dem Austrieb und der Versorgung von Blättern beschäftigt zu sein. Er profitiert von den Winterniederschlägen und besserem Bodenschluss um den Ballen. Im Frühjahr gepflanzte Bäume haben oft Probleme mit früh einsetzender Hitze und Trockenheit.

Eine Ausnahme davon bilden wärmeliebende, mediterrane Pflanzen, wie z.B. Lagerstroemia oder Feigen. Sie vertragen es nicht so gut, in die kalte nasse Herbsterde gepflanzt zu werden und haben lieber eine warme Vegetationsperiode Zeit zum Anwachsen, bevor es kalt wird.

Alle Neupflanzungen müssen natürlich in den ersten Jahren gewässert werden! Ohne Starthilfe übersteht auch die trockenheitsverträglichste Pflanze den ersten Sommer nicht! Erst wenn das Wurzelsystem ausreichend groß ist, können sich die Pflanzen selbst versorgen.

Transport und Anlieferung:

Die Verladung und die Fahrt können für Gehölze gefährlich sein! Bitte achten Sie darauf, dass der Stamm beim Laden auf den Hänger oder Transporter nicht verletzt wird. Er sollte, wenn er z.B. an einer Kante aufliegt, immer mit einer Decke oder einem Jutesack umwickelt werden. Beschädigungen der Rinde können zu Eintrittspforten für Pilzkrankheiten werden und für bleibende Schäden verantwortlich sein. Kleine Schrammen überwallt der Baum schnell wieder mit Rinde, aber sie sind oft ein Leben lang sichtbar.

Immergrüne (oder noch im Laub stehende) Gehölze müssen beim Transport auf offenen Fahrzeugen abgedeckt werden, damit der Fahrtwind sie nicht austrocknet und somit entlaubt!

Bricht ein kleiner Ast ab, kann er einfach sauber abgeschnitten werden, ohne dass ein bleibender Schaden entsteht. Für den Hausgarten werden meist jüngere Baum gewählt, deren Krone sich erst im Lauf der Zeit aufbaut. Bei vielen Bäumen erfolgt schon in der Baumschule ein Pflanzschnitt, bei dem die Krone um bis zu ein Drittel eingekürzt wird.

Bodenvorbereitung und Pflanzung:

Die Bodenvorbereitung und die tiefgründige Lockerung sind der wichtigste Schritt bei der Pflanzung. Jetzt ist die Gelegenheit, Ihrem Baum einen optimalen Start zu ermöglichen. Wer sich hier Arbeit spart, kann sie später nicht mehr nachholen!

Frisch gepflanzte Gehölze erreichen ihr optimales Wurzelwachstum nur in einem gut durchlüfteten Boden. Eventuelle Bodenverdichtungen, wie sie auf Baustellen entstehen, müssen aufgebrochen werden. Die Pflanzgrube muss so gegraben werden, dass sie um ein vielfaches größer als der Ballen oder Container des zu pflanzenden Gehölzes ist - mindesten 1,5mal so groß!

Wenn Sie prüfen wollen, ob noch Verdichtungen bestehen, können Sie das Pflanzloch einmal mit Wasser befüllen, und beobachten, wie schnell es versickert. Läuft es ab, ist alles gut. Bleibt es dagegen lange stehen, muss noch tiefer gelockert und gegraben werden!

Die Pflanzerde kann mit gut verrottetem Kompost verbessert werden, der untergemischt, aber nicht tiefer als 30-40 cm eingebracht werden darf.

Steht der (vorher gut gewässerte) Ballen nun auf der richtigen Höhe im Pflanzloch, kann es wieder mit Erde bzw. Substrat befüllt werden. Hier ist es ganz besonders wichtig, darauf zu achten, dass die Pflanze nicht tiefer eingegraben wird, als sie vorher in der Erde oder im Topf stand. Bei veredelten Gehölzen muss die Veredlungsstelle zu sehen sein. Wird der Baum zu tief eingegraben und bis zum Hals verbuddelt, ist das meist schon sein Todesurteil!

Beim Füllen des Pflanzloches kann schon eine kleine Mulde gebildet werden, so dass ein Gießrand entsteht. Der sorgt dafür, dass das das Wasser beim Gießen nicht irgendwo hin läuft, sondern gezielt im Wurzelbereich versickert.

Gehölze ab einer Größe von 1,50m sollten mit mindestens einem Pfahl befestigt werden, Hochstammbäume bekommen ein „Dreibein“, an dem sie angebunden werden. Das verhindert, dass der Baum in Schieflage gerät und gerade gebildete Feinwurzeln durch Hin-und Herschaukeln im Wind abreißen. Damit keine Wurzeln verletzt werden, wird der Pfosten vor dem Pflanzen in die Grube eingeschlagen, ca. 30 cm tief in den Boden. Er muss so lang sein, dass er knapp unterhalb des Kronenansatzes endet. Einzelne Pfosten können auch schräg neben den Ballen eingeschlagen werden.

Zum Anbinden verwenden Sie bitte einen Strick aus Kokos- oder Hanffasern. Diese verrotten mit der Zeit und passen sich dem zunehmenden Wachstum des Baumes an. Kunststoffschnüre oder Drähte können sich in die Rinde einschnüren und dort zu Druckstellen und Verletzungen führen.

Nach der Pflanzung:

Ist die Pflanzgrube wieder mit Erde gefüllt, wird diese gut angedrückt oder leicht angetreten, um Hohlräume zu schließen und um für einen sicheren Stand zu sorgen. Übrig gebliebene Erde lässt sich prima zum Formen eines Gießrandes verwenden.

Das Angießen nach der Pflanzung sorgt ebenfalls für einen guten „Bodenschluss“ und spült die Erde dicht an die Wurzeln, so dass sie sich richtig miteinander verbinden können.

Um den offenen Boden der Baumscheibe vor dem Austrocknen und Verschlämmen zu schützen, können sie ihn mit einer Mulchschicht aus Rindenhumus bedecken, im Frühling ist eigener Kompost und im Sommer Grasschnitt eine gute Wahl.

Hochstammbäume, deren Stämme nicht durch Zweige und Astwerk vor Sonneneinstrahlung geschützt sind, sind in den ersten Jahren dankbar für einen Stammschutz. Der kann aus einer Schilfrohrmatte oder aus weißer Spezialfarbe bestehen, und verhindert, dass die Stämme bei großer Hitze im Sommer oder bei starken Temperaturschwankungen im Winter aufreißen. Diese Schutzmaßnahme lohnt sich sehr, nichts wäre ärgerlicher, als wenn der frisch gepflanzte Baum in den ersten Jahren schon irreparable Schäden erleidet!

Wird ihr Garten häufiger von Rehen oder Kaninchen besucht, oder pflanzen Sie in einer Streuobstwiese, ist auch ein Verbißschutz sehr zu empfehlen. Zarte Baumrinde ist ein beliebter Winterleckerbissen!

Alles richtig gemacht:
Große Pflanzgrube, Verbißschutz, DreibeinGießrand aus Kunststoff und weißer Stammschutz

Nun steht Ihr Baum an Ort und Stelle und wird Sie dort hoffentlich viele Jahre erfreuen!



Eva.Hofmann@dlr.rlp.de     www.Gartenakademie.rlp.de drucken nach oben  zurück