Rinden- oder Baumläuse


Wissenschaftl. Bezeichnung:

Art:
Schädling

Allgemeine Bedeutung:

Schadbild:
Vor allem an Tannen, aber auch an Kiefern und anderen Nadelgehölzen befinden sich an Ästen und Stamm eine Vielzahl bis zu fünf Millimeter großer, dunkel gefärbter Tiere mit auffällig langen Beinen und tropfenförmiger Gestalt. Durch die zuckerhaltigen Ausscheidungen der Rindenläuse entsteht unterhalb befallener Zweige ein klebriger Belag, der sog. Honigtau, auf dem sich sehr bald ein schwarzer Rußtaufilm bildet, der auch durch Regen kaum abgewaschen wird.

Biologie:
Die Rinden- oder Baumläuse gehören zur großen Gruppe der Blattläuse. Es gibt verschiedene Arten, die sich jeweils auf eine bestimmte Baumart spezialisiert haben. In manchen Jahren treten diese Pflanzensaft saugenden Insekten gehäuft auf. Gelegentlich werden sie auch mit Weihnachtsbäumen in die Wohnung geschleppt.

Bekämpfung:
Rinden- und Baumläuse können mit Mitteln, die man auch gegen andere Blattlausarten einsetzt, bekämpft werden. Allerdings ist dies bei großen Bäumen aus technischen Gründen meist nicht durchführbar. Mehrmaliges abspritzen mit einem kräftigen Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch reduziert den Befall. Nach einiger Zeit bricht die Läusepopulation durch die Zunahme von natürlichen Feinden zusammen.
Pflanzenschutzmittel:
http://www.pflanzenschutz-hausgarten.de

Beratung:
Gartenakademie

Bilder:

© DLR



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