Blattläuse an Stauden und Sommerblumen


Wissenschaftl. Bezeichnung:
© DLR

Art:
Schädlinge

Allgemeine Bedeutung:

Schadbild:
An Blättern, Trieben und Blüten sitzen oft dicht an dicht grün, braun oder schwarz gefärbte Blattläuse. Zum Teil können Blätter und Triebe durch die Saugtätigkeit der Blattläuse stark verkrüppeln. Auf dem klebrigen Honigtau siedeln sich schnell Rußtaupilze an, welche die Zierpflanzen verunstalten.

Biologie:
Es gibt viele verschiedene Blattlausarten (so schädigt z. B. die Pflaumenlaus Sommerastern), die an Gartenpflanzen vorkommen können. Allen gemeinsam ist ihre enorme Vermehrungsfähigkeit, so dass sich ein Blattlausbefall innerhalb weniger Tage explosionsartig entwickeln kann. Einige Blattlausarten scheiden bei ihrer Saugtätigkeit sogenannte Speichelgifte aus, die zu den genannten Verkrüpplungen der Blätter oder zu Triebstauchungen führen.
Die zuckerhaltigen Ausscheidungen aller Blattlausarten verkleben die Blätter. Dieser Honigtau dient wiederum den Rußtau- oder Schwärzepilzen, die einen hässlichen schwarzen Belag auf der Pflanze bilden, als Nahrung.

Bekämpfung:
Vorbeugung:
  • Auf ausreichende Nährstoff- und Wasserversorgung achten, denn gut gepflegte Pflanzen sind wiederstandsfähiger!
  • Besonders gefährdete Pflanzen in windoffene Lagen säen, dies verringert den Erstbefall durch zufliegende Läuse.
  • Nützlinge wie Marienkäfer, Florfliegen, Schwebfliegen, Schlupfwespen oder Gallmücken schonen bzw. fördern.

Zur Bekämpfung der Blattläuse bietet der Fachhandel eine Reihe von Produkten an. Um Verkrüpplungen an den Pflanzen verhindern zu können, ist ihr Einsatz normalerweise nur bei beginnendem Befall sinnvoll.

Pflanzenschutzmittel:
http://www.pflanzenschutz-hausgarten.de

Beratung:
Gartenakademie

Bilder:


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