Blattläuse an Geißblatt/ Heckenkirsche


Wissenschaftl. Bezeichnung:

© DLR

Art:
Schädling

Allgemeine Bedeutung:

Schadbild:
Junge Triebe und Blätter weisen z.T. starke Verkrüppelungen auf. In den eingerollten, und gelegentlich auch weißlich oder gelblich verfärbten Blättern und an den Trieben saugen Blattläuse. Die Honigtauausscheidungen der Schädlinge, auf denen sich schwarze Rußtaupilze ansiedeln, verkleben und verschmutzen die Pflanzen.

Biologie:
Es gibt viele verschiedene Blattlausarten, die an Ziergehölzen vorkommen können. Allen gemeinsam ist ihre enorme Vermehrungsfähigkeit, so dass sich ein Blattlausbefall innerhalb weniger Tage explosionsartig entwickeln kann. Einige Blattlausarten scheiden bei ihrer Saugtätigkeit sogenannte Speichelgifte aus, die zu den genannten Verkrüpplungen der Blätter oder zu Triebstauchungen führen.
Die zuckerhaltigen Ausscheidungen aller Blattlausarten verkleben die Blätter. Dieser Honigtau dient wiederum den Rußtau- oder Schwärzepilzen, die einen hässlichen schwarzen Belag auf der Pflanze bilden, als Nahrung.

Bekämpfung:
Zur Bekämpfung der Blattläuse bietet der Fachhandel eine Reihe von Produkten an. Um Verkrüpplungen an den Pflanzen verhindern zu können, ist ihr Einsatz normalerweise nur bei beginnendem Befall sinnvoll. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass in vielen Fällen starker Blattlausbefall an Gehölzen oft ab Mitte Juli von selbst zusammenbricht, da zu dieser Zeit viele Nützlinge die Blattläuse reduzieren.
Pflanzenschutzmittel:
http://www.pflanzenschutz-hausgarten.de

Beratung:
Gartenakademie

Bilder:


    www.Gartenakademie.rlp.de drucken nach oben  zurück