Blattläuse an Salat


Wissenschaftl. Bezeichnung:
Aphidina

Art:
Schädlinge

Allgemeine Bedeutung:
In Mitteleuropa kommen über 800 Blattlausarten- und familien vor. An Salat können verschiedene Blattlausarten erscheinen, besonders häufig tritt die Grüne Salatblattlaus (Große Johannisbeerblattlaus, Nasonovia ribesnigri) auf, aber auch die Grüne Pfirsischblattlaus kann Salat befallen.

Schadbild:
Durch die Saugtätigkeit der Blattläuse wird das Wachstum des Salatkopfes beeinträchtigt, außerdem können verschiedene Viruskrankheiten übertragen werden.

Biologie:
Die Große Johannisbeerblattlaus ist grün, bzw. grün-gelblich, 3 mm groß.

Aus den Wintereiern schlüpfen im Frühjahr sogenannte Stammmütter. Diese bilden durch Jungfernzeugung lebende Nachkommen. An den Winterwirten, meist Gehölzen, können sich noch ein bis zwei weitere Generationen entwickeln, bis Tiere mit Flügeln ausgebildet werden, die dann zu den Sommerwirten fliegen. Hier vermehren sie sich, zunächst als ungeflügelte, später auch als geflügelte Tiere weiter. Je nach Witterung können so mehrere Generationen entstehen. Im Spätsommer wandern die meisten Tiere wieder auf ihre Winterwirte und bilden Weibchen und Männchen aus. Es werden nur wenige Wintereier pro Weibchen abgelegt, die auch harten Frösten widerstehen. An den Sommerwirten verbleibende Tiere können nur milde Winter überstehen, weshalb es nach kalten Wintern weniger Blattläuse gibt.

Bekämpfung:
Es sollten Salatpflanzen, die gegen Blattläuse resistent sind, bevorzugt werden.

Beratung:
Gartenakademie

Bilder:


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